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Im Anfang war das Wort. Und das Wort wurde gesprochen, lange bevor es aufgeschrieben wurde. Homer rezitierte seine Epen zur Lyra, die Dichtung des Mittelalters war für den Vortrag bestimmt. Mit der Erfindung des Buchdrucks entwickelte sich die Dominanz der Schrift gegenüber der mündlichen Überlieferung, die bald nur noch in Kulturen Beachtung fand, die vom schriftfixierten Westen als „primitiv“ angesehen wurden, wie z. B. die afrikanischen Griots. Doch auch auf dem Papier fühlte sich das Wort offenbar nur über einen begrenzten Zeitraum wohl: als Hörbuch liegt es auf Datenträgern in Form von Nullen und Einsen vor und als Radiowelle hat es jede Materialität verloren.

Die großen Epen erzählt heute das Kino, in dem die Bilder deutlich überwiegen. Was die modernen Medien eint, ist die Tatsache, dass sie dem Zuhörer/Betrachter sehr viel vorgeben: Bilder, auf die man wenig Einfluss nehmen kann, selbst bei sogenannten „interaktiven“ Medien.

Der Leser kann dieser Bevormundung entgehen, indem er „sein“ Buch liest. Er zahlt dafür aber auch einen Preis: er bringt sich um den Genuss des Klanges!

Die Lesung ist live, Zuhörer und Rezitator wirken zusammen. Der Klang erzeugt eigene Bilder, die eigenen Bilder beeinflussen das Hören - Soundtracks für den inneren Film!

Wir legen in der Auswahl unserer Texte großen Wert auf den Klang. Als Schauspieler loten wir die „Dramatik“ der Texte aus. Bei unseren „Hör-Spielen“ gibt es auch was zum Schauen. Wie im Theater spielt auch bei uns das Publikum eine entscheidende Rolle. Schaffen Sie mit uns eine Atmosphäre, in die wir gemeinsam eintauchen können, folgen Sie uns auf die Reise durch Ihren inneren Film!

 

 

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version 10.05.2006